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Keine Frage: Es gibt sie, die innovativen Geschäftsideen, die Manager von morgen, die mit durchdachten Konzepten bereits heute schon fast alles zusammen haben, um den Konzern der Zukunft zu bauen. Allerdings auch nur fast: Denn was in der Regel fehlt ist das Kapital. Businessplan heißt hier die Lösung. Doch ganz so leicht geht es schon lange nicht mehr. Denn wer ein mehrjähriges Wachstum mit hoher Mitarbeiterzahl plant, muss auf ein professionelles Businessplansystem setzen.

Das sind die Tatsachen. In Zeiten von Basel II und platzenden Startup´s wie Luftballons auf einem Kindergeburtstag sind Kreditgeber vorsichtiger geworden. Unabhängig, ob es sich dabei um Banken oder Beteiligungsgesellschaften handelt. Das Kapital steckt nicht mehr so locker wie noch vor ein paar Jahren. Und dennoch: Gute innovative Geschäftsideen und solide Existenzgründer bekommen noch das benötige Kapital. Voraussetzung und absolutes K.O.-Kriterium ist hierfür heute ein Businessplan. Doch damit fängt die Schwierigkeit auch schon häufig an. Denn Kreditgeber wie Banken stellen einige Anforderungen an solch einen Plan, die in der Praxis leider allzu häufig nicht eingehalten werden.

  • Die Anforderungen

Businesspläne müssen übersichtlich sein. Sie dürfen weder fehlende Zahlen noch in sich nicht stimmige Zahlen aufweisen. Häufig basieren die angegebenen Kennzahlen zudem nicht auf der Realität. Ein weiterer Fehler: Existenzgründer – begeistert durch ihre vermeintlich ausgezeichnete Geschäftsidee – verfangen sich in phantasievollen Lobeshymnen auf die eigene Idee. Banken wollen allerdings nur harte Fakten. Verständlich bedenkt man, dass nur wenige Banker in der Lage sind, sämtliche Ideen der unterschiedlichsten Branchen überhaupt zu verstehen. Der Vorteil moderne EDV-Lösungen zeigt sich hier sofort. Systeme wie BPS-ONE der Denzhorn Geschäftsführungs-Systeme GmbH aus Ulm fragt einen mustergültigen Fragenkatalog ab, dessen Ergebnis ein optimierter Businessplan ist. Ein vorhandenes Muster beugt zudem Fehlern vor. Ergebnis: Es kann nichts vergessen werden. Zahlen werden vom System auf ihre Korrektheit gegen gerechnet.

  • EXCEL keine Alternative

Viele Existenzgründer setzen heute noch neben einfachsten Papierentwürfen auf selbst gebastelte EXCEL-Vorlagen. Doch das an sich lobenswerte Kostenbewusstsein kann an dieser Stelle leicht nach hinten losgehen. Denn Fakt ist: Kreditinstitute wollen gar keine EXCEL-Sheets mehr sehen. Der Grund: Sämtliche selbst gebastelten Vorlagen zwingen Banker dazu, die angegebenen Kennzahlen nach zu rechnen. Nicht genug, dass das die Stimmung und Gefälligkeit der Beachtung nicht unbedingt positiv beeinflusst, tauchen spätestens hier zwangläufig Fehler und Abweichungen auf. Kein Wunder, bedenkt man wie verschieden die evtl. Lösungswege für betriebswirtschaftliche Berechungen sein können. Anders professionelle Businessplansysteme. Sie setzen - wenn bereits vorhanden - auf die Buchhaltung auf. Die Buchhaltung ist dabei in jedem Unternehmen das Fundament jeglicher Zahlenwelt. Sie dient zudem der Berechnung der Steuerlast. Die Folgen: Die Zahlen sind in der Regel tatsächliche Ist-Zahlen, und nur schwer manipulierbar. Die Berechnung durch die Software versteht sich außerdem als Art Gütesiegel, dass die Zahlen und Berechnungen stimmig, korrekt und vollständig sind.

  • Existenzgründung länger als Erstkapital

Es ist dabei ein weit verbreiteter Irrtum, dass sich professionelle Systeme erst und einzig bei existenten Buchhaltungen und vorhandenen Ist-Zahlen – das heißt also tatsächlichen ersten erzielten Ergebnisse - rentieren. Ganz im Gegenteil. Denn eine Existenzgründung dauert nicht bis zum Erhalt des Startkapitals. Sie dauert in der Regel und abhängig von der Größe mehrere Jahre bis ein Unternehmen auf soliden Beinen steht. Das heißt: Man benötigt nicht nur eine einmalige Erstplanung, sondern auch und vor allem eine stete Kontrolle und Vorausschau. Wie sieht meine monatliche Entwicklung aus? Wo wird vom Plan abgewichen? Welche Fehler sind gemacht worden? Welche korrigierenden Maßnahmen sind notwendig? Wie sieht die Liquidität in einem halben Jahr aus? Es ist geradezu naiv, anzunehmen, dass auch nur irgendein Kreditgeber eine höhere Summe Geld verleiht, wenn diese Fragen nicht korrekt und kontinuierlich verfolgt werden. Businessplansysteme wie BPS-ONE gewährleisten dies und stellen den Existenzgründer zudem zeitlich frei für das tatsächliche operative Geschäft.

  • Die Kosten

Natürlich kostet die Investition in ein professionelles Businessplansystem als erstes einmal Geld. Und davon haben Existenzgründer ja wie anfangs erwähnt gerade am wenigsten. Deshalb sei an dieser Stelle auch klargestellt, dass die Anschaffung der Software keinerlei Sinn für geplante Ein- oder Zwei-Mann-Betriebe macht. Die Praxis zeigt jedoch: Ab einem gewünschten Finanzierungsvolumen von 50.000 Euro aufwärts macht die Anschaffung sinn. Mit zunehmender Höhe – 100.000 Euro und mehr – ist sie sogar zwingend notwendig. Nicht auf dem Papier zugegeben. Doch viele Kreditinstitute weisen Ihre Antragsteller heute bereits darauf im Beratungsgespräch hin. Tenor: „Wenn du von uns Geld bekommen möchtest, dann nur wenn du dir so eine Software anschaffst!“ Verwunderlich? Eigentlich nicht, bedenkt man, dass einige fördernde Kreditinstitute wie die IKB beispielsweise – sie adressiert verstärkt den Mittelstand - keinerlei Einsicht auf Girokonten oder ähnliches hat und quasi blind auf monatliche Soll-/Ist-Vergleiche angewiesen ist. Als Richtwert kann man dabei übrigens von rund 7.500 Euro Mindestinvestition für eine Businessplansoftware ausgehen. Förderungen durch öffentliche Mittel sind jedoch vielfach möglich.

  • Fazit

Ohne Businessplan gibt es kein Kapital. Und bei höheren Vorhaben ist ein Businessplansystem zwingend notwendig, bzw. die Kapitalaufnahme wird extrem erleichtert. Zweitens: Mit professionellen Businessplansystemen und einem optimalen Plan überleben mehr Existenzgründer die schwierige Anfangszeit. Existenzgründer achten bei Ihrer Softwaresuche zudem auf die folgenden Features: Die Grundlage des Businessplansystems ist die Buchhaltung. Das System unterstützt aktiv die Planerstellung. Der erstellte Plan ist leicht und schnell nachvollziehbar. Das System unterstützt Prognose- und Simulationsrechnungen. Denn der Weg zum Ziel ist vor allem für neue Unternehmen ungewiss und birgt einige Überraschungen.


Autor: Michael Makowski ist Fachjournalist für IT.
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